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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 459,00 € |
467,20 € |
-8,20 € |
-1,76 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006070006 |
607000 |
- € |
- € |
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HOCHTIEF interessante Wendung im Übernahmekampf 17.12.2010
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen Anlegern, mit einem unveränderten Stopp-Loss-Limit bei 59,80 EUR in der HOCHTIEF-Aktie (ISIN DE0006070006 / WKN 607000) engagiert zu bleiben.
Im Übernahmekampf um ACS (ISIN ES0167050915 / WKN A0CBA2) und HOCHTIEF habe sich erneut eine interessante Wendung ergeben. Überraschend habe sich der spanische Baukonzern dazu entschieden, das Übernahmeangebot zu erhöhen: Statt der bisher für fünf HOCHTIEF-Anteile offerierten acht ACS-Aktien würden die Aktionäre von HOCHTIEF nun neun ACS-Papiere bekommen, wenn sie die Offerte annehmen würden. Der ACS biete somit 64,50 EUR für eine HOCHTIEF-Aktie. Die Anleger hätten sofort reagiert, der HOCHTIEF-Kurs sei gestern auf 65,85 EUR gestiegen.
Die Erhöhung des Angebotes sei in gewisser Weise auch als Verzweiflungstat zu interpretieren. Bisher habe das Werben der Spanier um die Anteilseigner von HOCHTIEF kaum Gehör gefunden. Ganze 277 Aktien seien ACS bislang angedient worden, das seien satte 0,0003 Prozent des Grundkapitals von HOCHTIEF. ACS halte rund 27 Prozent der HOCHTIEF-Aktien und wolle mit aller Macht über die Schwelle von 30 Prozent. Sollte das im Rahmen des laufenden Übernahmeangebotes gelingen, bleibe den Spaniern ein mit deutlich höheren Kosten verbundenes Pflichtangebot erspart.
Erwartungsgemäß habe sich an der ablehnenden Haltung des HOCHTIEF-Managements nichts geändert. Kritisiert werde vor allem, dass die Übernahmeofferte nahe dem gesetzlichen Mindestpreis liege und keine Prämie beinhalte. Außerdem sehe man keinen Wettbewerbsvorteil durch einen Zusammenschluss mit ACS.
Die Experten würden das Geschehen rund um HOCHTIEF schon seit längerer Zeit begleiten und weiterhin dazu raten, abzuwarten und auch die angehobene Offerte nicht anzunehmen. Stand heute würden die HOCHTIEF-Aktionäre mit einem Verkauf ihrer Papiere über die Börse einen besseren Schnitt machen. Man rechne jedoch damit, dass die Aktie ihren Aufwärtstrend der letzten Monate fortsetze.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben in der HOCHTIEF-Aktie engagiert und lassen das Stopp-Loss-Limit unverändert bei 59,80 EUR. (Ausgabe 195 vom 16.12.2010) (17.12.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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